Meisterturnier:
Auch in der 2. Runde gab es an den vorderen Brettern keine nennenswerten Favoritenstürze. Am ersten Brett bei Zenker - Nisipeanu (jeweils zwei Türme und Läufer am Brett, s. Überschrift

) entschied in schlechterer weißer Stellung schließlich die Zeit. In der 3. Runde bekommen es die GM mit den Jungspielern Rambaldi, Seyb und Lampert zu tun. Die Konstellation Jung gegen Alt versprach schon im Vorjahr einige Überraschungen, mal schauen, was dieses Jahr passiert.
Bisher wurde die erstmals verwendete "Fischer"-Zeit von allen Spielern gut aufgenommen und - was die Schiris freut - die Partien dauerten bisher nicht länger als in den Vorjahren, sodass die Nachmittagsrunde pünktlich beginnen konnte.
Amateurturnier:
Wie bereits in der 1. Runde mussten die höher Gewerteten Federn lassen - auch kein Wunder, wenn man bedenkt, dass zumindest an den ersten Brettern der DWZ-Unterschied meist weniger als 200 Punkte betrug. Hier ist alles möglich. Von den Top-Ten-Gesetzten hat einzig Lothar Weimer noch eine reine Weste.
Auf dem Foto ist der junge italienische FM Francesco Rambaldi zu sehen, der in der dritten Runde mit 2/2 versuchen wird, GM Nisipeanu zu Fall zu bringen.